Cactus Junges Theater präsentiert:

Der Stand-UPper (Comedy/Tragedy)...

...sind junge Menschen und junge Erwachsene aus aller Welt, die "ihre" Geschichten erzählen.

Lustig, ernsthaft, transkulturell. Alles dreht sich um Absurdität, wahren Unsinn und Fakten. Gegen Klischees, für Respekt und Selbsterkenntnis. Ein Toast auf die Vielfalt und die Freiheit der Performance!

HASHEM HADI

„Saufen gegen Rassismus“

Ein Comedy-Roadtrip vom Iran über Bayern ins Münsterland und die Frage, ob es unaufgeregte Religionen gibt und was eventuell der Preis dafür ist. Misstrauische Blicke bei öffentlichem Gelächter, heimliches Bibellesen und nun aufgeschlossene Kollegen und Rettungsschwimmen. Über das selbst erfundene Diätprogramm wird noch nix verraten, aber der Aufruf „Saufen gegen Rassismus“ gilt ab jetzt…

AZIM

„Ein blonder Name“

Kann man Integration übertreiben und ist es nicht auffällig wie viele Deutsche heutzutage Arabisch sprechen? Und dann passen die ganzen Namen einfach nicht auf deutsche Klingelschilder und bei der Vergabe von Arztterminen hapert es auch, weil das Buchstabieren des Namens ewig dauert. Mit den Frauen gibt’s zudem noch andere Probleme, wie funktioniert das eigentlich im Spannungsfeld von Hirn und Hormonen? Okay, nichts ist easy, ist anscheinend egal, ob man nun mit Allah oder Gott spricht….

MUSTAPHA SOLLAYMAN

„Abitur ohne Strom“

Ab Marsch, aber nicht zum Militär. Auch nicht zum Studium nach Aleppo. Auf keinen Fall! Eine Chance suchen, etwas machen. „Nicht sterben“ klingt vernünftiger als alles andere, selbst wenn es die Eltern sagen. Kopfrechnen können auf dem langen Weg nach Europa ist jedenfalls nicht schlecht und Geduld zu beweisen beim Kennenlernen der westfälischen Mentalität von Vorteil. Leichter macht es, die Umstände der eigenen Flucht mit Humor zu sehen. Und jetzt will man was draus machen, aus dem eigenen Leben!

EMMA

Auf der Bühne Querdenkerin sein, Visionärin oder – alles ist drin im bunten Strauß der Möglichkeiten. Hopplahopp in andere Leben schlüpfen, jede(r) hat das Recht und die Verpflichtung einzigartig zu sein. Und wir behaupten einfach mal: Kunst hat keine Vorurteile. Geh mir weg mit Schubladendenken und Typusstempeln, whaaat? Einfach mitspielen, wenn die Zeit es erlaubt „ihr zeigt mir euers, dann zeig ich euch meins“. Solange die likes stimmen, weiß ich doch, wer ich bin.………wer mir nicht glaubt, wird entfreundet.

RISPER + JIAYU

„Über Jungens…“

Zwei Mädchen sprechen über Jungens. Das kann ja nur schiefgehen, oder? Scharfzüngig, frech von der Leber weg, temporeich. Und krass, eben der Wahrheit entsprechend. Gut, dass beide das Augenzwinkern famos beherrschen und sich gegenseitig zumindest verstehen…

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