Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg/Third World in World War Two“, ein Projekt basierend auf einer internationalen Recherche des Rheinischen Journalist*innen-Büros aus Köln, ist in Deutschland und dem europäischen Ausland seit 2008 mit großem Echo vielfach gezeigt worden. Die Ausstellung thematisiert umfassend die (Zwangs-)Rekrutierung, den weitgehend unbezahlten und ungedankten Einsatz von Soldaten aus den ehemaligen Kolonien durch die europäischen Kolonialmächte. Somit ist sie ein wichtiges Thema in der Frage des Globalen Lernens und auch für die „Entwicklungs“-Länder von herausragender Bedeutung.

Mit einer Förderung des Landes NRW wurde die Wanderausstellung in einer englischsprachigen Version produziert und im Februar 2017 in Kapstadt eröffnet. Im August wurde sie dann im Herbst des Jahres im Freedom Park in Pretoria und im Jahr 2018 im Holocaust and Genocide Centre in Johannesburg über das Goethe Institut und in 2019 in King-Williamstown im Ostkap ausgestellt. Immer in Kooperation mit der Denis Goldberg Legacy Foundation, die auch den weiteren Verleih in Südafrika betreut. Hier laufen derzeit auch Gespräche über eine Ausstellungsversion in portugiesischer Sprache mit der Rosa Luxemburg Stiftung.

Im Mai 2020 wurde das Buch „Unsere Opfer zählen nicht – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, das der Ausstellung zugrunde liegt, von der Neuen Züricher Zeitung zu den 15 wichtigsten Büchern über den Zweiten Weltkrieg gekürt.

Weitere Hinweise:

Unterrichtsmaterialien

Denis Goldberg Legacy Foundation