Netzwerk Faire Metropole Ruhr - Das Ruhrgebiet übernimmt Verantwortung

Seit über einem Jahrzehnt bündelt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Akteuren rund um das Eine-Welt-Engagement und den Fairen Handel im Ruhrgebiet (www.faire-metropole.ruhr).

AKTUELLES

Charta Faire Metropole Ruhr 2030

Das zweijährige Projekt "Faire Metropole Ruhr 2030" 2021/22 hat zum Ziel, dass sich die Ruhrgebietskommunen stärker als bisher als mitverantwortlich für die Umsetzung von Mindestnormen im Welthandel und für faire, an ILO-(Kern-)arbeitsnormen orientierten, Arbeitsbedingungen im Globalen Süden verstehen. Das Projektteam unterstützt die Kommunen dabei, sich zu nachhaltiger öffentlicher Beschaffung sowie zum Fairen Handel zu bekennen und diese vor Ort zu stärken.
Mit der "Charta Faire Metropole Ruhr 2030 - Eine Fairfassung für das Ruhrgebiet" sollen möglichst viele der 53 Kommunen und vier Kreise ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen Zukunft im Ruhrgebiet abgeben und diesem konkrete Taten folgen lassen. Weitere Infos gibt es hier.

Das Projekt wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des BMZ sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Fünf Filme über die Faire Metropole Ruhr

Es ist nicht leicht in ein paar Sätzen zu beschreiben, was und vor allem wer hinter der Fairen Metropole Ruhr steckt. Bilder sagen mehr als tausend Worte - Ende 2020 wurden bewegte Bilder an verschiedenen "Schauplätzen" eingefangen, wie aktiv die Metropole Ruhr im Bereich Fairer Handel und Faire Beschaffung ist. „Es wäre fantastisch, wenn es uns gelingt, durch die Filme darauf aufmerksam zu machen, wie viel im Ruhrgebiet zum Thema Fairer Handel passiert und ein paar Menschen zu motivieren, sich zu engagieren und beim Einkauf darauf zu achten, welche Produkte fair und nachhaltig sind“, so Markus Heißler, Sprecher des Netzwerks. 

Hier geht es zu den Filmen.

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Maßgeblich für die bisherigen Erfolge ist auch die stetige entwicklungspolitische Bildungsarbeit der Eine-Welt-Zentren, Weltläden, Agenda- und Nachhaltigkeitsbüros der Kommunen und uns als regionale Eine-Welt-Promotor*innen im Ruhrgebiet. Seit 2013 unterstützt der gemeinnützige Verein Faire Metropole Ruhr e.V. die Arbeit des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Schirmherr ist der Sportreporter Manni Breuckmann.

Das Ruhrgebiet, bekannt als Industrie- und Kulturraum, erhielt 2013 als erste Großregion weltweit den Titel „Faire Metropole“, der Titel wurde seitdem alle zwei Jahre erneuert. Heute leben im Pott rund 4,5 Mio. Menschen in einer Fairtrade-Town bzw. einem Fairtrade-Kreis.

Darüber hinaus wirkt das Projekt „FaireKITA, an dem sich bereits rund 100 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen beteiligen und sich mit globalen Themen und dem Fairen Handel beschäftigen (www.faire-kita.de).

Artikel in der Zeitschrift Kleine Kniffe

Über die Faire Metropole Ruhr 2030 und Aktivitäten einzelner Ruhrgebietskommunen zum Fairen Handel/ Faire Beschaffung ist in der April-Ausgabe 2020 ein Artikel erschienen.

Kleine_Kniffe04_20_Kommune_2_Auszug_FMR.pdf

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Artikel in der Zeitschrift des Stadtsportbunds Duisburg ssb aktuell

Von den Autor*innen Angela Schmitz (Exile e.V./ Faire Metropole Ruhr), Martin Schaper (Infostelle "Dritte Welt" Duisburg sowie Margit Budinger (Weltladen Duisburg) ist in der Aprilausgabe 2020 der Zeitschrift des Stadtsportbunds Duisburg ein Artikel über Faire Sportbälle erschienen.

SSBAktuell 02_2020_310319.pdf

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Neuauflage des Leitfadens für Faire Veranstaltungen erschienen

Fair veranstalten - eine Gebrauchsanweisung für nachhaltige Events, Tagungen und Feste

Fachtagungen und Events nachhaltig und fair auszurichten ist eine Herausforderung, der sich mehr und mehr kommunale und private Organisator*innen stellen. Die Faire Metropole Ruhr hat eine neue, vollständig überarbeitete und um viele spannende Themen ergänzte Version des Leitfadens „Fair veranstalten – eine Gebrauchsanweisung für nachhaltige Events“ veröffentlicht.

Sie gibt Tipps für eine umweltgerechte und sozial verträgliche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. Wichtige Aspekte bei der Planung sind etwa die Verwendung umweltfreundlicher und fair gehandelter Produkte, Energieeffizienz, Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung sowie soziale Verantwortung.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden.
Die gedruckte Version kann (gegen Übernahme der Versandkosten) über das Projektbüro in Herne (info@faire-metropole.ruhr oder 02323 99497-10) bestellt werden. Größere Mengen werden zur Weiterverteilung kostenlos versendet.

BUY GOOD STUFF – Erster fairer Modeführer für das Ruhrgebiet erschienen

Who made my clothes? Wie fair geht es zu in meinem Kleiderschrank? Unter welchen Bedingungen wurde das T-Shirt produziert, in dem ich unbeschwert den Sommer genieße oder die Jeans, die mir so perfekt passt? Immer mehr Menschen fragen das – sie wollen wissen, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Zudem wollen sie wissen: Wo finde ich in meiner Stadt attraktive Mode, die zu fairen Bedingungen produziert wurde? Die Antworten auf diese Fragen liefert BUY GOOD STUFF, der erste Fair Fashion Shopping Guide des Ruhrgebiets.

Wer steckt hinter BUY GOOD STUFF Ruhrgebiet?  

BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide ist ein breit aufgestelltes Kooperationsprojekt von Engagement Global, der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf, des Netzwerks Faire Metropole Ruhr und dem Seminar für Kulturanthropologie des Textilen (TU Dortmund).

 

Mehr zu lokaler und überregionaler öko-fairer Mode: BUY GOOD STUFF

Und Informationen gezielt für das Ruhrgebiet: BUY GOOD STUFF RUHRGEBIET

 

Titelerneuerung 2019: Das Ruhrgebiet bleibt Faire Metropole

Das Ruhrgebiet darf sich für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Faire Metropole“ schmücken.

Zu den Projekten des Netzwerks Faire Metropole Ruhr gehört die Kampagne „Der Pott kocht fair“, die 2019 ihr 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Über 30 Städte des Ruhrgebiets haben einen fair gehandelten und biologisch angebauten Städtekaffee.

Hier

PDF iconHier geht es zur Pressemitteilung.