Netzwerk Faire Metropole Ruhr - Das Ruhrgebiet übernimmt Verantwortung

Seit vielen Jahren bündelt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Akteuren rund um das Eine-Welt-Engagement und den Fairen Handel im Ruhrgebiet (www.faire-metropole.ruhr).
So auch mit dem Anfang 2019 gestarteten zweijährigen Projekt "Die Metropole Ruhr Fair  gestalten". Das Projekt wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des BMZ sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Maßgeblich für die bisherigen Erfolge ist auch die stetige entwicklungspolitische Bildungsarbeit der Eine-Welt-Zentren, Weltläden, Agenda- und Nachhaltigkeitsbüros der Kommunen und wir regionale Eine-Welt-Promotor*innen im Ruhrgebiet. Seit 2013 unterstützt der gemeinnützige Verein Faire Metropole Ruhr e.V. die Arbeit des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Schirmherr ist der Sportreporter Manni Breuckmann.

Das Ruhrgebiet, bekannt als Industrie- und Kulturraum, erhielt 2013 als erste Großregion weltweit den Titel „Faire Metropole“. Heute leben im Pott bereits rund 4,5 Mio. Menschen in einer Fairtrade-Town bzw. einem Fairtrade-Kreis.

Darüber hinaus wirkt das Projekt „FaireKITA, an dem sich bereits rund 100 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen beteiligen und sich mit globalen Themen und dem Fairen Handel beschäftigen(www.faire-kita.de).

AKTUELLES

Titelerneuerung: Das Ruhrgebiet bleibt Faire Metropole

Das Ruhrgebiet darf sich für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Faire Metropole“ schmücken.

Die Sprecher*innen des Netzwerkes, Vera Dwors und Markus Heißler freuen sich über die Erneuerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des Fairen Handels im Ruhrgebiet. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir haben schon viel erreicht und wir sind sicher, dass wir auch die verbleibenden Städte noch überzeugen können, mitzumachen.“

Zu den Projekten des Netzwerks Faire Metropole Ruhr gehört die Kampagne „Der Pott kocht fair“, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Über 30 Städte des Ruhrgebiets haben einen fair gehandelten und biologisch angebauten Städtekaffee.

Hier

PDF iconHier geht es zur Pressemitteilung.

 

BUY GOOD STUFF – Erster fairer Modeführer für das Ruhrgebiet erschienen

 

Who made my clothes? Wie fair geht es zu in meinem Kleiderschrank? Unter welchen Bedingungen wurde das T-Shirt produziert, in dem ich unbeschwert den Sommer genieße oder die Jeans, die mir so perfekt passt? Immer mehr Menschen fragen das – sie wollen wissen, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Zudem wollen sie wissen: Wo finde ich in meiner Stadt attraktive Mode, die zu fairen Bedingungen produziert wurde? Die Antworten auf diese Fragen liefert BUY GOOD STUFF, der erste Fair Fashion Shopping Guide des Ruhrgebiets.

Wer steckt hinter BUY GOOD STUFF Ruhrgebiet?  

BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide ist ein breit aufgestelltes Kooperationsprojekt von Engagement Global, der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf, des Netzwerks Faire Metropole Ruhr und dem Seminar für Kulturanthropologie des Textilen (TU Dortmund).

 

Mehr zu lokaler und überregionaler öko-fairer Mode: BUY GOOD STUFF

Und Informationen gezielt für das Ruhrgebiet: BUY GOOD STUFF RUHRGEBIET