Ruth Weiss

Ruth Weiss ist 1924 in Fürth geboren und ist eine Wirtschaftsjournalistin und Schriftstellerin.

Ruth Weiss setzte sich bereits früh gegen Rassismus und die Apartheid in Südafrika ein. Sie hatte engen Kontakt zu Nelson Mandela und vielen anderen Mitstreitern der afrikanischen Freiheitsbewegung. Sie ist eine der wichtigen afrikanischen Stimmen gegen Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Ruth Weiss arbeitete zunächst als Journalistin und schrieb in ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin neben ihren zahlreichen Sachbüchern auch einige Romane. Der Roman „Meine Schwester Sara“ wurde 2006/2007 sowie 2017/2018 in den Realschulen in Baden-Württemberg als Prüfungslektüre aufgenommen.

Im Jahr 2005 wurde sie durch PeaceWomen Across the Globe im Rahmen des Vorschlags „1000 Women for the Nobel Peace Prize 2005“ für den Friedensnobelpreis nominiert und im Dezember 2014 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Ruth Weiss’ Zeitzeugenschaft und ihr profundes Wissen sowohl in Bezug auf die jüdische Geschichte als auch die der Verfolgung in Afrika, sind nach wie vor eine große Bereicherung für viele Menschen. Sie begeistert mit ihrem überzeugendem Einsatz für Menschenrechte und die Gleichheit aller Menschen.

 Als Zeitzeugin kann Ruth Weiss die historischen Daten mit persönlichen Erlebnissen veranschaulichen und teilt ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne in Veranstaltung an Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Abendveranstaltungen.

  • Historische und aktuelle Prozesse in Südafrika
  • Apartheid
  • Demokratisierung lernen und wahren
  • Menschenrechte
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