WeltBlick – Duisburg diskutiert

"WeltBlick – Duisburg diskutiert" ist eine 2019 gegründete Veranstaltungsreihe der gleichnamigen zivilgesellschaftlichen Veranstaltergemeinschaft, bei der entwicklungspolitische Themen im Fokus stehen. Interessante Gäste diskutieren mit dem Publikum, ein kultureller Beitrag rundet den Abend ab.

Die Veranstaltungen finden statt im Grammatikoff, Saal 1. Etage, Am Dellplatz 16a, 47051 Duisburg.

Jeweiliger Beginn 19 Uhr, Eintritt frei.

Montag, 2. März 2020, 19 Uhr

Mode ohne Ausbeutung - wie klappt´s? Lieferkettengesetz jetzt!

Deutsche Unternehmen verstoßen in ihren welt­weiten Lieferketten immer wieder gegen grundlegende Menschenrechte und schädigen die Umwelt. Die Verantwortung für menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, nach Bränden und Einstürzen weisen sie jedoch meist von sich. Stattdessen plädieren sie für freiwillige Richtlinien.

Es zeigt sich: Wir brauchen einen verbindlichen Rahmen – ein Lieferketten­gesetz, das zur Achtung von Menschenrechten im Ausland verpflichtet! Beim Modedesign-Studium ist das Thema nicht mehr wegzudenken und auch einzelne Unternehmen gehen in ihrer Beschaffung mittlerweile andere Wege.

Diskutieren Sie mit uns über Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und die Bedeutung eines solchen Gesetzes.

Gäste:
Dr. Brigitte Hamm, Senior Associate Fellow, Institut für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen
Daniela Perak, roberta. organic fashion, Düsseldorf
Eva-Maria Reinwald, Kampagne Lieferkettengesetz, Südwind-Institut, Bonn
Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch, AMD Akademie Mode & Design, Düsseldorf
Moderation: Claudio Gnypek, GMÖ

Veranstalter: attac Gruppe Duisburg, Exile Kultur­koordination e.V., Weltladen Duisburg e.V.

Infos zur Veranstaltung

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe: https://weltblick-duisburg.de/